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Der Leuchtturm bei Rubjerg Knude

Der weltweit einzige mit Sand bedeckte Leuchtturm, stürzt mit aller Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 10 Jahre ins Meer.  Bis dahin kann dieses einzigartige Phänomen aus nächster Nähe erlebt werden. Hier hat man eine Treppe errichtet, welche zum Balkon des Leuchtturms führt, dieses macht es für die Besucher zugänglich. Als kleines Highlight erstellte man ein Kaleidoskop in Übergröße welches das Leuchtturm Inneren aufleuchtet und nicht wie sonst über das Meer hinaus. Das vermutlich dramatische Schicksal war nicht vorhersehbar, als man im Jahre 1900 auf dem höchsten Punkt der Klippe, ca. 60 Meter über dem Meeresspiegel, den Leuchtturm errichtete. 1968 wurde das Licht des 23 Meter hohen Leuchtturmes abgeschaltet, da es nicht mehr vom Meer aus zu sehen war. Der höchste Punkt von Rubjerg Knude liegt 90 Meter über dem Meeresspiegel. Diese 90 Meter umfassen ca. 50 Meter ursprüngliche Klippe und über 40 Meter angehäufter Treibsand. Die Dünen haben sich innerhalb den letzten 50 Jahren gebildet. Dies wird besonders bei Rubjerg Knude deutlich, wo die Sanddünen manchmal so hoch wie der Leuchtturm war.

 

Ausgewählte Ferienhäuser in der Nähe von Rubjerg Knude

Mårup Kirche

Etwas weiter nördlich von Rubjerg Knude und südlich von Lønstrup hat die Nordsee die Küste fest im Griff. Hier gab es einmal eine Kirche - Mårup Kirche, diese steht heute nicht mehr. Diese Kirche wurde im Jahre 1200 etwa zwei Kilometer von der Küste errichtet. Leider rückte der Küstenabhang immer näher und in 2008 beschloss man, die Spitze der Kirche abzubauen somit wurden nur noch die Wände zurückgelassen. 2015 wurden schließlich die letzten Reste der Kirche abgebaut. Der Friedhof und die Gräber sind weiterhin unberührt und werden dem Lauf der Natur überlassen um somit irgendwann in die Nordsee zu stürzen.

Die Natur rund um Mårup Kirche und Rubjerg Knude ist besonders und unberührt. Hier wird die Natur von den alten Binnendünen geprägt. Der Strandaufseher ist verantwortlich für die Erhaltung und Pflege dieser natürlichen Umgebung. Hier werden z. B. Schafe gehalten, welche für ein natürliches abweiden sorgen. Hier können Sie mehr über Mårup Kirche erfahren.

Rubjerg Knude

Rubjerg Knude ist der dramatischste Teil der Klippe bei  Lønstrup. Hier hat die Natur eine Landschaft geschaffen, die einzigartiger nicht sein kann. Das Meer frisst sich langsam und unaufhaltsam in das Landesinnere vom Westen her. Jedes Jahr verschwinden mehrere Meter der Küste.

Die heftigen Sandstürme

Bereits wenige Jahre nachdem der Leuchtturm in Betrieb genommen wurde, begannen die Probleme. Die Gebäude schützten vor dem feinen Sand, welcher vom Abhang hochgefegt wurde. Es dauerte nicht mehr lange bis sich Sanddünen zwischen dem Leuchtturm und dem Meer gebildet hatten. Der Garten des Leuchtturmwärters wurde im Sand begraben und der Brunnen mit Sand gefüllt.

Um den Sand einzudämmen, wurden die Sanddünen mit Strandhafer bepflanzt. Dieses führte dazu, dass die Düne nur noch größer wurden. Je mehr Dünen bepflanzt wurden, umso größer wurden die Dünen. Innerhalb weniger Jahrzehnte wuchs der Sand so hoch, dass es manchmal unmöglich war, den Leuchtturm vom Meer aus zu sehen.

Der Leuchtturm war zu Anfang von einem Leuchtturmmeister, einem Assistent und einem Leuchtturmwärter besetzt. Die Arbeit war oft sehr schwer, nicht zuletzt während der ersten Jahre mit Gasantrieb. Während der Stürme sollten in Seenot geratene Schiffe gefunden werden. Vögel, die in das Objektivgehäuse geflogen waren, sollten an das Zoologisches Museum übergeben werden. Die Maschinen mussten gepflegt werden, die Gebäude mussten außen und innen geweißt und gemalt werden und der Sand von der Tür weggehalten werden. Küstenerosion bedeuteten, dass sich die Klippen weiter und weiter in das Landesinnere bewegen um somit die Sanddünen ständig zu verändern. 1992 wurde der Kampf gegen den Sand aufgegeben, und der Sand kann sich jetzt von Jahr zu Jahr mehr und mehr dem leerstehenden Leuchtturm nähern. Der Leuchtturm wird voraussichtlich noch vor 2020 ins Meer stürzen. Lesen Sie mehr über diesen Ort hier.

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