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Rubjerg Knude

Der weltweit einzige mit Sand bedeckte Leuchtturm stürzt wahrscheinlich innerhalb von 10 Jahren ins Meer. Das Meer erodiert die Küste geduldig und unaufhörlich aus dem Westen. Diese dramatische Schicksal war nicht vorhersehbar, als man im Jahre 1900 auf dem höchsten Punkt der Klippe, ca. 60 Meter über dem Meeresspiegel, den Leuchtturm errichtete. Im Jahre 1968 wurde das Licht des Leuchtturmes abgeschaltet, da es nicht mehr vom Mer aus zu sehen war. Der Leuchtturm ist 23 m hoch. Der höchste Punkt bei Rubjerg Knude ist über 90 Meter über Meeresspiegel. Diese 90 Meter umfassen ca. 50 Meter ursprüngliche Klippe und über 40 Meter angehäuft durch Treibsand. Die Dünenbildung hat sich besonders in den letzten 50 Jahren besonders ausgeprägt. Dies zeigt sich besonders bei Rubjerg Knude, wo die Sanddüne manchmal so hoch wie der Leuchtturm war.

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Rubjerg Knude

Der Leuchtturm Rubjerg Knude stürzt wahrscheinlich innerhalb von den nächsten 10 Jahren ins Meer. Bis dahin kann dieses einzigartige Phänomen aus nächster Nähe erlebt werden. Man hat eine Treppe bis hinauf zum Balkon des Leuchtturms errichtet, die den Leuchtturm für Besucher wieder zugänglich macht. Es wurde ein Kaleidoskop von menschlicher Größe errichtet, die ein tanzendes Lichtermeer durch den Turm nach unten werfen soll - ganz im Gegensatz zu damals, als das Licht über das Meer geworfen wurde. Das Projekt wird mit Hilfe von Real Dania finanziert. Real Dania ermöglicht die Bewahrung und leichteren Zugang zu besonderen  Stellen in der dänischen Landschaft.

In der Nähe von Lønstrup liegt die beeindruckende Wanderdüne Rubjerg Knude. Rubjerg Knude ist der dramatischste Teil der Klippe bei  Lønstrup. Hier hat die Natur eine Szene geschaffen, die so einzigartig nur hier erlebt werden kann. Das Meer frisst sich langsam und unaufhaltsam in das Landesinnere vom Westen her und jedes Jahr verschwinden mehrere Meter der Küste.

Bereits wenige Jahre nachdem der Leuchtturm in Betrieb genommen wurde, begannen die Probleme. Die Gebäude schufen Schutz vor dem feinen Sand, der den steilen Hang hinaufgetragen wurde und es dauerte nicht lange, bis sich Sanddünen zwischen dem Leuchtturm und dem Meer gebildet hatten. Der Garten des Leuchtturmwärters wurde im Sand begragen und der Brunnen mit Sand gefüllt.

Um die Sandflucht einzudämmen, wurde die Sanddüne mit Strandhafer bepflanzt - mit dem Ergebnis, dass die Düne nur größer wurde. Umso  mehr die Düne bepflanzt wurde, umso grösser wurde die Düne. Innerhalb weniger Jahrzehnte wuchs der Sand so hoch, dass es manchmal unmöglich war, den Leuchtturm vom Meer aus zu sehen.

Der Leuchtturm war am Anfang von einem Leuchtturmmeister, einem Assistent und einem Leuchtturmwärter besetzt. Die Arbeit war oft sehr schwer - nicht zuletzt während der ersten Jahre mit Gas-Antrieb. Während der Stürme sollten in Seenot geratene Schiffe gefunden werden. Vögel, die in das Objektivgehäuse geflogen waren, sollten an das Zoologisches Museum übergeben werden. Die Maschinen mussten gepflegt werden, die Gebäude außen und innen gekalkt und gemalert und der Sand von der Tür wegehalten werden. Küstenerosion bedeutet, dass sich die Klippe weiter und weiter in das Landesinnere bewegt und die Sanddüne verändert sich ständig. Im Jahr 1992 wurde der Kampf gegen den Sand aufgegeben und der Sand hat nun Erlaubnis sich jedes Jahr weiter und weiter in das nun leerstehende Leuchtturm Gebäude zu "fressen". Das Gebäude wird voraussichtlich noch vor dem Jahre 2020 ins Meer stürzen. Lesen Sie mehr über Rubjerg Knude und den Leuchttum unter www.loenstrup.dk.

Mårup Kirche

Südlich von Lønstrup hat die Nordsee die Küste fest im Griff. Mårup Kirche steht nicht mehr. Die Kirche wurde in den frühen 1200er Jahren gebaut und stand etwa zwei Kilometer von der Küste entfernt. Der Küstenabhang rückt ständig näher und im Jahr 2008 wurde beschlossen, die Spitze der Kirche zu demontieren und nur die Wände wurden zurückgelassen. Im Jahr 2015 wurden dann die letzten Reste der Kirche abgebaut. Der Friedhof und die Gräber sind weiterhin unberührt und werden dem Lauf der Natur überlassen um irgendwann in die Nordsee zu stürzen.

Die Gegend um Mårup Kirche und Rubjerg Knude ist eine ganz besondere und unberührter Natur. Hier ist die Natur von den alten Binnendünen geprägt. Der Strandaufseher steht für die Erhaltung und Pflege dieser natürlichen Umgebung. Hier werden z. B. Schafe gehalten, die für ein natürliches abweiden sorgen. Lesen Sie mehr über Mårup Kirche auf www.loenstrup.dk.

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